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Donnerstag, 25. August 2016

Die Taube




Im Dezember des Jahres 2013 stand ich am Rande des Teiches meiner Familie und blickte ins Wasser. Es war ein warmer Tag, was für diese Jahreszeit ungewöhnlich ist, also war die Wasseroberfläche nicht von Eis bedeckt und ich konnte bis auf den mit Folie ausgelegten Grund des Schwimmteiches sehen.
Die Teichfrösche, die sich in den warmen Monaten durch unablässiges nächtliches Quaken bemerkbar machen, hatten sich bereits in die Winterruhe begeben, und auch die Molche zeigten sich nicht. Die Algen, die sich auf dem Boden abgelagert hatten, erweckten den Eindruck von dunklen Wolken, die das Grün der Folie teilweise verdeckten und ein wenig einladendes Bild boten.
Meine Familie befand sich im Haus, aus welchem ich gegangen war um unter freiem Himmel zu rauchen und meinen Gedanken nachzuhängen. Ich dachte an Martina.
Sieben Jahre waren wir ein Paar gewesen, und im Dezember des Vorjahres war sie gegangen.
Wir hatten uns auf der Universität erst kennen, dann schätzen und schließlich lieben gelernt. Beide haben wir die Klasse für Gegenständliche Malerei besucht und unsere Atelierplätze lagen nebeneinander. Bald wurde aus dieser Nähe im Atelier eine große persönliche Nähe. Unsere Beziehung war von Zuneigung und Verständnis für den anderen Menschen geprägt, wie auch von großer Toleranz gegenüber der jeweiligen künstlerischen Herangehensweise, welche grundverschieden war. Martina malte bevorzugt idyllische Bilder in Öl, während ich mich in meinen Werken der Kritik an der Gesellschaft widme, oft in Form drastischer Motive, wie Darstellungen von Gewalt und Krieg in Acrylfarbe.
Sie war eine schöne Frau, groß und blond, mit strahlend grünen Augen, die sowohl Güte als auch Klugheit zum Ausdruck brachten, jedoch auch etwas, das in ihr schlummerte, wenn schon nicht erkennen, so doch erahnen ließen. Dieses Etwas war der Grund, wie ich heute weiß, aus welchem sie schöne Motive in ihrer Kunst darstellte. Sie hatte sich nach nichts mehr gesehnt als nach Ruhe, Schönheit und Freiheit.
Wir lebten in einer hübschen Wohnung, die so groß war, dass wir zwei Zimmer als Ateliers nutzen konnten. Das Geld für die Miete und unser Leben brachte ich nach Hause. Nachdem ich bereits als Student in einer bekannten Galerie ausstellen durfte und meine Bilder schon damals zu hohen Preisen gehandelt wurden, fiel es mir leicht für uns beide aufzukommen.
Wir waren ein junges Künstlerpaar, hübsch anzusehen, künstlerisch ambitioniert, einigermaßen gut situiert und unzufrieden. Dieser Unzufriedenheit machten wir in unseren Werken Luft, jedoch ohne miteinander über sie zu sprechen. Während ich meinem Ärger über die Zustände auf der Welt in meinen Bildern Ausdruck verlieh, malte Martina die Idyllen, die sie in sich selbst nicht finden konnte, wie ich heute weiß.
Ich hätte mit ihr sprechen sollen, sie fragen, wo sie der Schuh drückte, doch nahm ich sie so an, wie ich sie eben sah: als eine hochbegabte und sehr liebenswerte Künstlerin, die ihre inneren Nöte und Probleme brauchte, um die Kunst, die sie machte, überhaupt auf die Leinwand bringen zu können.
Im letzten Jahr unserer Beziehung dachte ich einige Male daran, mit ihr zu sprechen, doch jedes Mal, wenn ich innerlich dazu bereit war, fand der phlegmatische Teil meiner Persönlichkeit eine Ausrede, um das Gespräch nicht führen zu müssen.
Am sechzehnten Dezember 2012 kam ich von der Eröffnung einer Ausstellung meiner Werke nach Hause und fand Martina auf dem Sofa im Wohnzimmer. Auf den Couchtisch lag ein an mich adressierter Brief, in welchem sie sich für ihre Tat entschuldigte. Mir wurde abwechselnd heiß und kalt und schließlich fiel ich in Ohnmacht.
Im Krankenhaus wurde mit mitgeteilt, dass eine eindeutige Todesursache nicht festgestellt werden konnte, doch das war mir ohnehin bewusst. Sie hätte sich niemals aktiv etwas angetan, dazu war sie ein viel zu sanfter Mensch gewesen.
Sie hatte einfach aufgehört zu leben. Hatte ihr letztes Bild so an den Couchtisch gelehnt, dass sie es in ihren letzten Sekunden sehen konnte, sich auf das Sofa gelegt und, wie ich vermute, ein letztes Mal tief ausgeatmet.
Ich wohne immer noch in dieser Wohnung. Martinas Bilder habe ich an die Wände gehängt. Ihr letztes Werk jedoch lehnte viele Monate vor Staub geschützt an der Wand ihres Ateliers, welches mir in der Zwischenzeit als Werkstätte dient. Ich versuche mich nämlich gelegentlich an Objekten aus Metall und Holz, allerdings mit bescheidenem Erfolg.
Es fiel mir zu keinem Zeitpunkt schwer, ihre Kunst zu betrachten. Der Umstand, dass sie nicht mehr am Leben war, war anfangs nur schwer zu ertragen, doch das Wissen, dass sie frei sein wollte, linderte den Schmerz. So hatte sie es in ihrem letzten Brief formuliert: ‘Frei wie ein Vogel’ steht da zu lesen, und passenderweise hatte sie auf ihrem letzten Bild einen Vogel dargestellt.
Als ich im Dezember des letzten Jahres am Schwimmteich stand und rauchte, erblickte ich eine Türkentaube. Sie saß auf der Kante der Dachrinne des Nachbarhauses, in welchem meine Großeltern wohnen. Dann flog sie einige Male knapp über der Wasseroberfläche über den Teich. Sie war offensichtlich noch nie an diesem Gewässer gewesen, denn erst nach dem vierten oder fünften Versuch fand sie eine passende Stelle um sich niederzulassen und zu trinken. Sie trank vom kalten Wasser, dann blickte sie auf und sah mir direkt in die Augen.
Sicherlich hatte sie meine Anwesenheit schon vorher bemerkt, von ihrem Beobachtungsposten auf der Dachrinne aus, doch schien sie diese nicht zu stören. In Gegenteil: sie flog auf mich zu und landete auf dem Ast eines Apfelbaumes, etwa einen halben Meter von mir entfernt. Gurrend saß sie dort und machte keine Anstalten hochzufliegen als ich mich ihr bis auf wenige Zentimeter näherte.
Ich sprach mit ruhiger Stimme mit dem Vogel und betrachtete ihn eingehend von allen Seiten. Er sah aus wie alle Türkentauben, nur war er, anders als seine Artgenossen, nicht scheu.
Ich betrachtete ihn weiter und erkannte, dass der dunkle Ring um seinen Hals unterbrochen war, und zwar an zwei Stellen auf der Vorderseite. Es waren keine großen Unterbrechungen, bloß zwei Millimeter waren sie breit und nur aus nächster Nähe zu erkennen.
Diese zwei Millimeter reichten jedoch aus, um mich erstarren zu lassen. Der Vogel auf Martinas letztem Gemälde ist ebenfalls eine Türkentaube und auch ihr Band ist an zwei Stellen unterbrochen, und zwar an genau denselben wie das der lebendigen Taube vor mir es war.
Nach einigen Sekunden löste sich meine Starre und ich sah dem Vogel in die Augen. “Martina?”, sagte ich leise und mit pochendem Herzen. Die Taube antwortete natürlich nicht mit Worten, doch sprang sie gurrend auf meine linke Schulter und schmiegte ihren Kopf an meinen Hals, und zwar an genau die Stelle, auf der Martina oft eingeschlafen war und ihr Kopf bis zum nächsten Morgen gelegen hatte.
Tränen liefen mir über das Gesicht, während ich den Vogel zärtlich streichelte. Die Türkentaube ließ mich gewähren, selbst als ich sie auf den Kopf küsste, was Martina geliebt hatte, hielt sie still. Ich sprach leise mit ihr, sagte ihr, was ich Martina noch hätte sagen wollen, und wohl auch sollen. Nach etwa fünfzehn Minuten flog die Taube wieder auf die Dachrinne meiner Großeltern, auf der sich in der Zwischenzeit eine zweite Türkentaube niedergelassen und uns beobachtet hatte. Es handelte sich offensichtlich um den Partner meiner Taube. Nachdem sie geschnäbelt hatten, flogen sie gemeinsam weg.
Ich war zwar noch irritiert von dem eben Erlebten, doch überwog die Freude, dass Martina offenbar ihr Glück gefunden hatte. Seit diesem Tag war ich oft im Haus meiner Familie zu Gast, doch habe ich diese bestimmte Taube nicht mehr gesehen. Das stimmt mich ein wenig traurig, doch habe ich auch Verständnis dafür. Ich bin schließlich ein Teil des früheren Lebens von Martina.
Die Taube auf ihrem letzten Werk sieht mir nun bei der Arbeit zu. Wenige Tage nach diesem Erlebnis kam ich wieder in meine Wohnung und habe das Bild ausgepackt und an die Wand meines Arbeitszimmers gehängt.
Auch wenn es mich heute noch schmerzt, dass Martina gegangen ist, so weiß ich doch, dass ihr Schritt der für sie richtige war, denn nun ist sie frei.

Mittwoch, 24. August 2016

Der Kunstknecht





“Ich mag nicht mehr!”, ruft Alois Söls und wirft die Mistgabel in eine der Ecken des großen Stalls, in welchem er jeden Tag stundenlang arbeiten muss.
Söls ist Knecht.
Er arbeitet auf dem Moserhof in Modriach, einem kleinen Ort in der steirischen Einöde.
Er kam schon als Knecht zur Welt.
Als seine Mutter sah, was für ein kräftiges Kind er war, legte sie seinen späteren Beruf fest. Sie gab ihm reichlich zu essen damit er noch stärker wurde, und auch zu trinken, erst Most, dann Obstler, um zu verhindern, dass ein Intellektueller aus ihm würde.
Söls ist nicht intelligent, doch nennt er einen gesunden Menschenverstand sein Eigen und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Wenn ihm etwas nicht passt, dann tut er das kund. Wie in diesem Fall.
Er wirft seine Mistgabel von sich und setzt sich auf den alten Schemel, auf dem die noch ältere Bäuerin zu sitzen pflegt, wenn sie die Kühe melkt.
Der Altbauer, der mitbekommen hat, was Söls gerufen hat, kommt in den Stall und ruft: “Söls, Du fauler Sack! An die Arbeit! Los, mach schon, oder muss ich Dir erst Beine machen?”
Da springt Alois auf, ruft “Dir werd ichs zeigen!”, holt aus und verabreicht dem Bauern Moser zwei schallende Ohrfeigen. Dann läuft er, so schnell er kann, weil der Alte ihm nachlaufen könnte, aus dem Stall, zieht sich um, packt seinen Ranzen mit den wenigen Habseligkeiten, die er in seinem fünfunddreißigjährigen Leben angesammelt hat, steckt sein ganzes Geld ein und verlässt den Moserhof.
Da endet für Söls das Leben in Knechtschaft.
Er weiß nicht, was aus ihm werden soll, denn gelernt hat er keinen Beruf, sondern nur das, was ein Knecht wissen muss. Auch weiß er nicht, wo er wohnen soll, denn er hat sein ganzes Leben auf dem Moserhof gelebt, wo sein Vater schon Knecht war und seine Mutter Magd.
Söls hat eine Schwester in Graz, der Hauptstadt der Steiermark.
Sie hat den Moserhof im Alter von vierzehn Jahren verlassen, um in Voitsberg das Gymnasium zu besuchen. Dann hat sie in Graz Kunstgeschichte studiert und eine mittlerweile gut gehende Galerie eröffnet.
Söls fährt mit dem Bus von Modriach nach Voitsberg, und von dort mit dem Zug nach Graz. Er trägt ein kariertes Flanellhemd, eine abgewetzte aber saubere blaue Arbeitshose und klobige Schuhe, wie sie von Landmenschen bevorzugt werden.
Söls betritt die Galerie seiner Schwester Edeltraud.
Edeltraud ist, wie ihm eine Angestellte mitteilt, verreist und kommt erst in drei Wochen von den Malediven zurück. Er gibt sich als Bruder der Chefin zu erkennen und sagt: “Ich werde mir mal ansehen, was für Kunst ihr habt.”
“Darf ich Ihnen die Werke erklären, die gerade hängen?”, fragt die Angestellte, die kundtut, dass sie Monika heißt und Kunsthistorikerin ist.
Er willigt ein und betrachtet die modernen Kunstwerke, während Monika zu jedem Bild etwas Gescheites zu sagen weiß.
Söls ist fasziniert.
Nie im Leben hätte er sich träumen lassen, dass moderne Kunst derart teuer sein kann. Er betrachtet die aus Holz gefertigten Objekte aus der Nähe, dann lacht er verächtlich und spuckt vor einem sogar auf den Boden.
Monika ist irritiert und weiß erst nicht, wie sie mit dieser Unmanierlichkeit umgehen soll, schließlich wurde sie vom Bruder ihrer Chefin begangen. Nach zehn Sekunden fragt sie: “Gefällt Ihnen dieses Objekt nicht?”
Er schnalzt mit der Zunge und sagt: “Das kann ich auch!”
“Ach, Sie sind Künstler?”, fragt Monika, doch er ist bereits auf dem Weg zur Türe und beachtet sie nicht mehr.
Söls sucht sich eine Bleibe in Graz.
Die beiden ersten Nächte schläft er in einer billigen Absteige in der Griesgasse. Untertags tut er einiges, um eine für seine Zwecke passende Unterkunft zu finden. Eine solche ist schwer zu finden, denn sie muss gewisse Anforderungen erfüllen. Er entdeckt schließlich eine Annonce in der Kleinen Zeitung, die die Mietbarkeit einer Haushälfte mitsamt Garage anzeigt. Er besichtigt die Immobilie und wird mit dem Eigentümer einig. Das Haus ist möbliert, und in der Garage lagern viele Werkzeuge, die er benutzen darf.
Söls hat nämlich einen Plan.
Er besucht einen Baumarkt und kauft Holz, das er sich liefern lässt. Es handelt sich dabei um große Stücke, die er so bearbeiten möchte, dass sie als moderne Kunst durchgehen können und er durch sie reich wird.
“Einen guten Namen habe ich”, sagt er sich. “Alois Söls, oder besser: der Söls Loisl - So werde ich berühmt!”
Er gibt sich Fantasien hin, was er mit dem vielen Geld machen wird. Erst denkt er an den Kauf des Moserhofes, um diesen anschließend warm abzutragen, doch besinnt er sich eines Besseren. Eine eigene Schnapsbrennerei und eine Apfelpresse für den Most will er haben, damit wären seine wichtigsten Grundbedürfnisse gesichert.
Er weiß instinktiv, dass ein Künstler sich gut kleiden muss, den die steinreichen Menschen, die Unsummen für Kunst ausgeben  möchten, wollen diese lieber von einem stilvoll gekleideten Kreativen erwerben. Er geht also in ein großes Geschäft und deckt sich mit schicker Kleidung ein, die gar nicht teuer ist.
Weil er auch weiß, dass Kunst nur dann verkauft werden kann, wenn sie auch erschaffen wurde, macht Söls sich an die Arbeit.
Er hackt, bohrt, schneidet, sägt und fräst, und hat dabei stets die Objekte in der Galerie seiner Schwester vor Augen, die so viel Geld kosten.
Soziale Kontakte pflegt er währenddessen keine. Den Mieter der anderen Haushälfte stört der Lärm in der Garage nicht, und abgesehen von diesem Mann kennt er niemanden in Graz. Er arbeitet von früh bis spät, ernährt sich von Wurstsemmeln, Most und Obstler und sagt sich jeden Tag, bevor er anfängt: “Die Kunstwerke müssen gut und fertig werden, und zwar bald. Mein Geld reicht für ein halbes Jahr, dann bin ich pleite und Edeltraud wird mir nichts geben.”
Das ist für ihn die Motivation, sich nicht der Prokrastination hinzugeben. Er braucht zwei Monate, dann sind dreizehn Objekte fertiggestellt. Sie ähneln einander zwar thematisch, doch das stört ihn nicht.
“Der Stier vor der Kuh ist ebenso gut geworden wie der Eber vor der Sau und der Hahn vor der Henne”, sagt er sich. “Damit werde ich reich! Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der meine Kunst verkauft. Meine Schwester wird das sicherlich nicht machen, der bin ich zu wenig etepetete.”
Söls wird vorstellig.
“Das sind ja ganz interessante Objekte, die Sie mir da zeigen, Herr Loisl Söls”, sagt der Galerist Egon Ebner. “Was steht dahinter?”
“Die Wand”, gibt Söls zurück.
Ebner sieht ihn an und bricht in schallendes Gelächter aus.
“Erzählen Sie mir von sich und Ihrer Kunst”, sagt er dann.
Söls erzählt von sich und seinem Leben und wundert sich, dass die Augen des Galeristen immer größer werden, und auch darüber, dass dieser immer lauter lacht.
Als er fertig ist mit seiner persönlichen Geschichte, meint Ebner: “Wir sind im Geschäft.”
Söls ist Künstler.
Seine Objekte verkaufen sich überaus gut und kosten eine Menge Geld, doch ist er ein sogenannter Vernissagenbringer.
Im Vertrag mit Egon Ebners Galerie steht, dass Söls bei jeder Vernissage persönlich anwesend sein und aus seinem Leben erzählen muss. Er muss auch erklären, was hinter jedem einzelnen seiner Holzobjekte steht, und ‘damit ist nicht die Wand gemeint’, wie im Vertrag angeführt ist.
Auf den Ausstellungseröffnungen gehen seine Kunstwerke weg wie die warmen Semmeln, doch bereits am Tag danach verkaufen sich die übrig gebliebenen Objekte sehr schlecht.
In einem Interview mit der Kleinen Zeitung sagt der Galerist Ebner: “Ich hatte nie zuvor einen Künstler, dessen Werke weniger interessant für die Käufer sind, als seine Persönlichkeit. Beinahe jeder Käufer filmt Loisl Söls, wenn er seine Geschichte erzählt.”
Söls ist reich.
Er beschäftigt zwei Männer, die in seiner Brennerei Obstler und in seiner Presse Most herstellen. Er hat es nicht nötig, seine flüssigen Erzeugnisse zu verkaufen, und das ginge sich auch gar nicht aus, denn dann bliebe zu wenig für ihn selbst. Er verschenkt hin und wieder eine Flasche an jemanden aus der rasant wachsenden Schar seiner Freunde.
Wenn eine Vernissage mit neuen Objekten ansteht, so werden dafür immer größere Räumlichkeiten angemietet, denn immer mehr Menschen wollen es sich nicht entgehen lassen, Söls live zu erleben.
Angekündigt wird jede Vernissage so: ‘Loisl Söls - Der Kunstknecht erzählt von sich. Kunstwerke gibt es auch zu kaufen.’
Söls hat es geschafft.